Sie befinden sich hier:

Herzlich willkommen beim BUND Nordschwarzwald !


Auf diesen Seiten sehen Sie, welche Projekte, Veranstaltungen und Aktionen der BUND in der Region gerade durchführt und welche Positionen zu aktuellen Themen er vertritt. Auch wenn Sie Ihre/n lokale/n Ansprechpartner/in bei BUND in der Region Nordschwarzwald suchen oder unsere Serviceangebote nutzen wollen sind Sie hier genau richtig.

 

"Der Klimaknigge" - Vortrag mit Dr. R. Grießhammer in Mühlacker-Dürrmenz

Zum Auftakt der 2. Phase des Projekts „Modellfamilien für den Klimaschutz“ hatte der BUND-Regionalverband Nordschwarzwald gemeinsam mit den Stadtwerken Mühlacker den Bestseller-Autor Dr. Rainer Grießhammer eingeladen. Amüsant und anregend stellte  der stellvertretende Leiter des Öko-Instituts Freiburg und Träger des deutschen Umweltpreises 2010 seinen „Klima-Knigge“ vor und ermutigte private Haushalte, beim Klimaschutz einfach einmal selbst „vorzupreschen“. Er stellte kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen vor, die den persönlichen Umständen und Wünschen angepasst werden können und berichtete von seinen eigenen persönlichen Erfahrungen. Es gab jede Menge hilfreiche und nützliche Tipps, wie man ohne Askese und persönlichen Verzicht seinen Energieverbrauch mindern und gleichzeitig seinen Geldbeutel schonen kann.

Zu dieser Veranstaltung können Sie hier einen Artikel aus dem Mühlacker Tagblatt vom 23. Januar abrufen


Trauer um Wilm Paffrath

Am 25.12. verstarb Wilm Paffrath. W. Paffrath  war von 1988 bis 2010 im  Vorstand des BUND-Ortsverband  Pforzheim. Er engagierte sich für den Erhalt der Katharinentaler Senke und des Kanzlersträßchens,  gegen die hohen Benzolwerte in der Pforzheimer Innenstadt, in Mediationskonferenzen zum Thema „das bessere Müllkonzept“ und bei „Mobil ohne Auto“  Landschaftspflegeeinsätze des BUND  unterstützte W. Paffrath tatkräftig mit seinen Schülern.   Auch in den letzten Jahren war  Wilm Paffrath noch bei fast jeder Kinderveranstaltung des BUND in  Pforzheim  aktiv dabei.  

Auch  außerhalb des BUND war Wilm Paffrath sehr engagiert:   mehr als 15 Jahre lang betreute er dei  Gruppe „Energie und Umwelt“, rief in Pforzheim und im  Enzkreis Waldkindergärten und einen  „Wald- und Naturspielhof“ ins Leben, engagiert sich bei Kinderfreizeit- und Kinderferienprogrammen  und   betreute  viele  Schulgärten im Enzkreis und auch in Karlsruhe.

Viele   Kinder und Erwachsene, Schüler-, Lehrer-  und Erzieher/-innen, all denjenigen, die sich dafür einsetzen, dass Kinder einen Zugang zu Natur und Umwelt bekommen, werden Wilm Paffrath - wie auch wir  - sehr vermissen. 


Masterplan Pforzheim: Natur /Umwelt spielen keine Rolle

In Presse und Internet hebt die Stadt Pforzheim immer wieder vollmundig die groß angelegte Bürgerbeteiligung beim Masterplan hervor. Der bisherige Verlauf dieser Bürgerbeteiligung zeigt indes vor allem eins: die Entwicklung von Natur und Umwelt spielen eine völlig untergeordnete Rolle in Pforzheim. Das Thema „Natur“  teilt sich mit „Kultur“ das letzte der 6 großen Handlungsfelder - Umwelt wurde als Stichwort gar nicht erst genannt. Die Zusammenlegung von Natur und Kultur legt  den Gedanken nahe, dass diese beiden Themenfelder einfach übrig geblieben sind; denn inhaltliche Überschneidungen hätte es sicherlich am ehesten zum Handlungsfeld Mobilität gegeben. Aber der geringe Stellenwert von Natur und Umwelt wurde noch deutlicher:

In der sogenannten „Expertenrunde“, die  kurz vor der Weihnachtspause  tagte, waren 13 Fachleute für den Bereich „Kultur“ und gerade mal vier für den Bereich „Natur“  eingeladen, darunter die Geschäftsführerin des BUND Nordschwarzwald. Der Nabu Pforzheim - nicht eingeladen - forderte  Informationen über die Auswahlkriterien und bekam von der Verwaltung die Auskunft, dass unter zu  vielen Experten eine Auswahl getroffen werden musste. Die Herkunft der „vielen Experten“ und die Auswahlkriterien blieben allerdings im Dunkeln. Die wenigen „Natur-Experten“  bildeten dann beim ersten Termin eine von vier Arbeitsgruppen. Beim zweiten Termin war dann die Bildung von drei gemischten (sog. Mix-Max-Gruppen) vorgesehen: "Tourismus", "Vermarktung" und "Nachhaltigkeit".  Massive Proteste des BUND und der anderen Natur-Fachleute gegen diese weitere Zersplitterung von Fachwissen führten nach längerer Diskussion dazu, dass wieder eine eigene Gruppe „Natur /Nachhaltigkeit“  gebildet wurde. Über die Ergebnisse der sogenannten "Zukunftswerkstatt"  Natur und Kultur erfuhren die Experten übrigens nichts. Es ist allerdings stark zu vermuten, dass auch bei dieser Veranstaltung für Pforzheimer BürgerInnen Natur und Umwelt wenig Raum eingeräumt wurde


BUND-Jahrbuch 2012 Ökologisch Bauen und Renovieren

Leicht verständlich geschrieben und anschaulich aufbereitet,  mit vielen Beispielen und Anregungen für die Praxis bietet das BUND-Jahrbuch 2012 - Ökologisch Bauen und Renovieren einen Rund-um-Service für Bauherren und Sanierer.  Das Magazin gliedert sich in fünf Bereiche: Planung/Finanzierung, Musterhäuser, Gebäudehülle, Haustechnik und Innenausbau/Gestaltung. Einen einzigartigen Service bieten der Überblick zur Förderpolitik sowie die Vergleichstabellen zu Dämmstoffen und insbesondere zum Vergleich der Heizkosten für unterschiedliche Haustypen und Anlagenkonstellationen. Literatur und Internet-Verweise ermöglichen die Vertiefung von Einzelaspekten. Sonderschwerpunkte sind 2012 die Themen Energiewende und Stuttgart 21.

Das neue Jahrbuch ist ab sofort für 8,90 Euro an größeren Kiosken und beim Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Zu bestellen ist es  (zzgl. 2 Euro) bei Ziel- Marketing, Tel.: 07 11 - 9 66 95-0; Fax: 9 66 95-20, bestellungen@ziel-marketing.de. 


Wir gratulieren !

Der BUND-OV Biet hat für seinen 20 – jährigen Einsatz auf einer Streuobstwiese in Neuhausen-Steinegg einen mit 2.000 Euro dotierten Bürgerschaftspreis ("Mit Herz und Hand") der Sparkasse PF-CW gewonnen; die Preisverleihung fand am 10. 10.2011 in der Sparkasse Mühlacker statt.

Seit 1991 haben die BUND-Aktiven an mehr als 7000 Arbeitstagen etwa 180 Hochstamm-Mostobstbäume gepflanzt und regelmäßig Pflegeaktionen durchgeführt. Unzählige Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten wurden angebracht.Die fünf Hektar große  Streuobstwiese  ist  durch diesen Einsatz  zu einem  ökologischen Kleinod für Pflanzen, Tiere und Menschen geworden.

Lesen Sie den Bericht im Pforzheimer Kurier von der Preisverleihung 


Nationalpark im Nordschwarzwald

Ein Nationalpark bringt nicht nur der Natur und der Artenvielfalt, sondern auch den Menschen in der Region Vorteile! Wie die Erfahrungen aus anderen deutschen Nationalparks zeigen, erhöhen sie die touristische Attraktivität der Regionen und tragen so deutlich zur Wertschöpfung bei.

Am Freitag, den 18.11.2011 fand in Freudenstadt (Falken-Realschule) eine Informationsveranstaltung des BUND-RV Nordschwarzwald zu diesem wichtigen Thema statt. Thomas Müller, Bürgermeister von Bayerisch-Eisenstein - einer vollständig vom ältesten deutschen Nationalpark Bayerischer Wald umgebenden Gemeinde - und Henning Walter, Leiter des Nationalpark-Forstamtes Eifel, des jüngsten Nationalparks in Deutschland, berichteten dabei über ihre Erfahrungen und die Erfolgsgeschichte des Nationalparks in ihrer Region.

In der Südwestpresse erschien ein ausführlicher Artikel über diese Veranstaltung 

Seit dem 28.11.2011 ist die Webseite des Freundeskreises Nationalpark Schwarzwald online


Ungebremster Flächenverbrauch

Im Gebiet Buchbusch in der Katharinentaler Senke beginnen gerade die Erschliessungsarbeiten für ein 35 Hektar großes Gewerbegebiet der Stadt Pforzheim und die PZ titelt "Bald mehr Gewerbefläche". Doch die Stadt möchte noch weitere Gewerbeflächen ausweisen. Lesen Sie  unsere Position zum geplanten IKG im Steinig oder Ersinger Kreuz.

Am 23.09.11 fand in Keltern-Dietlingen ein BUND-Seminar "Ortsentwicklung ohne Flächenverbrauch" statt. Hier finden Sie die Presseberichte aus der Pforzheimer Zeitung und dem Pforzheimer Kurier.


Natourismuspreis 2011

Bereits zum 16. Mal fand am 16. 09.2011 die Verleihung des Natourismuspreises durch den BUND-Regionalverband Nordschwarzwald statt; Preisträger war diesmal das Naturbad  Mitteltal e.V.  
2007 entstand  eine breite Bewegung zum Erhalt des Bades in Baiersbronn-Mitteltal , das von der Kommune nicht mehr finanziert werden konnte.  Der neugegründete Verein setzte sich für die Umwandlung  in ein Naturbad ein und entwickelte ein tragfähiges Konzept  Naturbäder, in denen nicht die Chemie,
sondern die Natur die Reinigung des Wassers übernimmt stellen eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Alternative zu Chlorbädern dar: sie ermöglichen ein Schwimmen  ohne rote Augen und Hautreizungen - wie früher, als es noch ganz normal war in Seen und Flüssen zu baden. Dank des gewaltigen ehrenamtlichen Engagements der Vereinsmitglieder und der Spendenbereitschaft vieler Sponsoren konnte im Frühjahr 2009 das erste öffentliche Naturbad in der Region eröffnet werden.  Mit seiner naturnah gestalteten Kletterwand und dem Kindererlebnisbereich wurde das Naturbad zu einem Ort der Entspannung für  Einheimische und Auswärtige.  Die 2008  installierte Photovoltaikanlage hat bis jetzt 33.500 kwH Strom geliefert und damit über 23 Tonnen CO2 eingespart.

Bericht zur Preisverleihung im Schwarzwälder-Boten vom 18.09.2011




Suche

Subnavigation:

Modellhaushalte für den Klimaschutz

Unser erfolgreiches Projekt "Modellhaushalte für den Klimaschutz" geht in die zweite Runde!

In den vergangenen zwei Jahren haben zahlreiche Haushalte aus Calw und Pforzheim im Rahmen dieses Projektes ihre Klimabilanz verbessert. 

Jetzt können sich wieder interessierte Haushalte in Mühlacker und Pforzheim bei uns melden: Telefon 0 72 31 / 92 71 92.

Weitere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie hier


Metanavigation: